Wandertipps im Urlaub

Urlaub auf dem Bauernhof.
Überzeugen Sie sich selbst, welche Schönheiten Ihnen der Schwarzwald in Ihrem Bauerhofurlaub bietet.

Der Schwarzwald bietet für wanderfreudige, Erholung, Wissenswertes und Kulturelles zugleich.
Ob mit geschnürten Wanderstiefeln, gepacktem Rucksack oder den Walkingstöcken, der Schwarzwald mit seiner überaus abwechslungsreichen Landschaft bietet für naturbegeisterte Nordic Walker und Wanderer ein modernes, gut ausgeschildertes Wegenetz, das allen Ansprüchen gerecht wird.

Erkunden sie auf Schusters Rappen verträumte Täler, wandern sie vorbei an alten Schwarzwaldgehöften, oder genießen sie das herrliche Panorama vieler Aussichtspunkte. Nehmen sie bei einer Rast auf einem Bänklein die Natur mit allen Sinnen in sich auf.
Einmal die Augen schließen, tief Luft holen und den Stimmen des Waldes, dem Gesang der Vögel, dem Gesumme der Insekten oder dem Murmeln eines kleinen Bächleins lauschen. Dabei den Alltag vergessen und die Batterien neu auftanken.

Das Wandern im Schwarzwald hat eine lange Tradition. Schon seit über 140 Jahren pflegt der Schwarzwaldverein ein Netz von Wanderwegen, um die Schönheiten der Natur zugänglich zu machen. Es gibt zahllose lokale Rundwanderwege, die in unterschiedlichsten Längen und Schwierigkeitsgraden zu finden sind. > Kontaktformular<

 

Der Glaswald

Oberhalb der Siedlung Glaswald, wo bis ins 17. Jahrhundert Glas geblasen wurde, liegt der idyllische Glaswaldsee auf rund 839 m u.d.M..
Beim Glaswaldsee handelt es sich um einen ca. 200 m breiten und etwa 14 m tiefen Karsee, der nach der letzten Eiszeit entstanden ist. An heißen Sommertagen können Sie während Ihres Bauernhofurlaubes hier oben ein erfrischendes Bad nehmen.

Der Burgbachwasserfall

Der Burgbachwasserfall bietet ein besonderes Schauspiel für das Auge und das Ohr.
Der 32m hohe Wasserfall zählt zu den höchsten freifallenden Wasserfällen in Baden-Württemberg und zu den schönsten im Schwarzwald.
Über eine senkrecht aufsteigende Felswand stürzen die Wasser des Burgbachs zu Tal.

 

Der Orkan Lothar

Mit Windgeschwindigkeiten über 200 Stundenkilometer fegte der Orkan "Lothar" am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 über Baden-Württemberg hinweg und hinterließ in den Wäldern des Landes 30 Millionen m³ Sturmholz und 40.000 Hektar Kahlfläche.
Entlang eines 800m langen Lehr- und Erlebnispfades auf einer zehn Hektar große Sturmwurffläche können Besucher an der Schwarzwaldhochstraße beobachten, wie nach und nach die Sturmfläche wieder neu besiedelt wird.
Der "Lotharpfad" führt über Stege, Leitern und Treppen und bietet Einblicke, wie die Natur mit einer solchen Fläche umgeht und was von selbst wieder entsteht. Eine Aussichtsplattform bietet außerdem noch schöne Blicke über den Nordschwarzwald und ins Tal Richtung Oppenau und Ottenhöfen.

Der Brandenkopf

Wie ein König erhebt er sich der Brandenkopf mit seinen 934 Metern über allen anderen Bergen des Mittleren Schwarzwaldes und mit einem einzigartigen Panorama belohnt er fürstlich alle, die ihn erwandern und ersteigen.

Das Höllental

Auch wenn ein Fremder vom Schwarzwald noch nichts oder nicht viel kennt, hat er doch vermutlich den Namen "Höllental" schon einmal gehört. Die "Schreckvorstellungen", die sich hinter diesem Begriff wohl verbergen, beziehen sich weniger auf "Tod und Teufel" als vielmehr auf die extremen Schwierigkeiten dieser im Mittelalter so wichtigen Straße, vor allem im Bereich der Enge des Hirsch-Sprungs und die Steilheit der "Steige". Der interessante Teil des Höllentals ist wohl der berühmte "Hirsch-Sprung", von dem die Legende sagt, das ein Hirsch auf der Flucht vor dem Jäger voller Verzweiflung auf die andere Talseite springt.

Seit 1874 steht der Hirsch oben auf dem Fels, erst aus Holz, -seit 1907 aus Bronze. Der "Hirsch-Sprung" wird uns allerdings verständlicher, wenn wir wissen, dass im Zuge der Straßenverbreitung und des Bahnbaus sehr viel von den Felsen weggesprengt wurde.

Bildstöckle und Teufelstein

Aus allen Himmelsrichtungen führen die Wanderwege hinauf nach St. Roman, komme man nun durch das Heubachtal, über den Elmlisberg, durch das Sulzbächle, durch das Ippichen- oder Langenbachtal, durch den Übelbach oder (von Oberwolfach oder Schapbach her) durch den Holdersbach oder Tiefenbach. Immer wieder hat der Wanderer seine helle Freude, wenn sich auf der Höhe die schattigen Waldwege öffnen und sich beim kleinen Bergdorf mit der Wallfahrtskirche des heiligen Romanus die Landschaft weitet. Zwei markante Punkte, die auf keiner Wanderkarte fehlen, helfen der Orientierung und bieten Gelegenheit zum Verweilen. Das Bildstöckle im Gewann "Heidenäckerle" und der "Teufelstein". Keine schriftliche Quelle gibt Auskunft darüber, aus welchem Anlass der Bildstock vor fast zweieinhalb Jahrhunderten dort aufgestellt worden ist. Die mündliche Überlieferung sagt aber, dass die beiden Menschen, von denen nur die Vornamen Cyriacus und Barbara bekannt sind, beim Holzschleifen zu Tode gekommen sein sollen.

Der Teufelstein

Bekannter noch als das "Bildstöckle" aber ist der "Teufelstein", ein mächtiger Sandsteinblock auf der Wasserscheide zwischen Sulzbächle und Heubachtal. Seinen Namen trägt der Platz nach einer Sage, die so recht zum Wallfahrtsort St. Roman passt. Danach soll der Teufel, als die St. Romaner ihrem Schutzpatron Romanus die erste Kirche bauten, beim Bau mitgeholfen haben - in der Meinung, hier entstehe ein Wirtshaus. Als der Böse schließlich merkte, dass ein Gotteshaus im Entstehen war, soll er einen riesigen Felsklotz aus dem Gipfel des Staufenkopfs gebrochen haben, um Kirche und Werksleute zu zerschmettern. Von einem Wanderer angesprochen, habe sich der Satan zum Verschnaufen überreden lassen. Er habe dann den Stein ein Stück den Wald hinunter geworfen, um nach einem Schläfchen das Zerstörungswerk fortzusetzen. Nach dem Erwachen habe der Teufel aber den Klotz keinen Zoll mehr anheben können, und so liegt der tonnenschwere Felsbrocken noch heute an seinem Platz und trägt nach der Sage noch immer die Spuren der Teufelsklauen, die der Höllenfürst dem Stein in seiner ohnmächtigen Wut versetzte hat.

Burg Hohenzollern. >>Wahrlich eine Reise wert<<

Die Stammburg - thront auf einem Vorberg der schwäbischen Alb. Und jeder, der dort oben steht, wird Kaiser Wilhelm I. beipflichten, der 1886 bei einem Besuch sagte: "Die Aussicht von der Burg Hohenzollern ist wahrlich eine Reise wert".
Dieser Tagesausflug ist ein Erlebnis wert.

Erleben Sie Erdgeschichte hautnah
Besonders eindrücklich und von weithin sichtbar stellt sich der Albtrauf, die Schichtstufe der schwäbischen Alb, in der Landschaft der Zollernalb dar. Vor fast 200 Millionen Jahren erstreckte sich dort, wo heute die Zollernalb ist, ein Meer-das Jurameer. Dort tummelten sich Saurier, Tintenfische, Krokodile und Seelilienkolonien. Fossilien dieser Zeit sind im Werkforum der Firma Holcim in Dotternhausen und Informationsstelle des UNESCO-Geoparks zu besichtigen. Beim angeschlossenen Klopfplatz kann sogar selbst nach Fossilien gesucht werden. Ein geologischer Lehrpfad in Nusplingen sowie das Museum im Krauterka­sten in Albstadt-Ebingen (ebenfalls Infor­mationsstelle des UNESCO-Geoparks) bieten weitere spannende Eindrücke.